Drei Menschen mit Down-Syndrom, bis vor kurzem noch als „mongoloid“ bezeichnet, treten als waschechte Mongol_innen auf die Bühne. In schwere Felljacken gehüllt, sollen sie ihre vermeintliche Authentizität und Wildheit zur Schau stellen. Sie bekommen Handlungsanweisungen und werden zu Tableaus arrangiert. Ausgeleuchtet und mit Sound unterlegt werden auch noch ihre banalsten Verrichtungen mit tieferer Bedeutung aufgeladen.

Dschingis Khan, der mächtigste Herrscher aller Zeiten, erscheint degradiert zu einer billigen Kirmesattraktion, in der sich Vorstellungen von fremdländischer Exotik mit landläufigen Ideen von geistiger Behinderung vermischen.

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