Es gibt eine Tatsache im Leben, die uns alle gleich macht: jeder muss irgendwann sterben. Die Trauer und die Angst vor Verlust und Tod sind allgegenwärtig und trotzdem von der Gesellschaft tabuisiert. Dabei steht das Loslassen auf der Tagesordnung eines jeden Lebewesens. Inmitten von Lücken zwischen eingefrorenen Geschehnissen und Augenblicken erleben wir Momente, in denen man etwas gehen lassen muss. Aber genauso halten wir Menschen und Erinnerungen fest, um sie nicht zu vergessen.

Die Inszenierung beschäftigt sich mit den Fragen: Was ist Vergessen? Vergessen wir überhaupt? Wovon genau müssen wir uns verabschieden? Und wo liegt der Unterschied zwischen Vergessen, Loslassen und Abschließen?