Eine Revue über die wilden Zwanzigerjahre in Berlin und Paris

Dekadent, exaltiert, frivol und verrucht – Tabubrüche waren in den 1920er Jahren Programm. In ganz Europa brodelt und gärt es. Kritisch-satirische Töne zu Politik und Gesellschaft ertönen von den Kabarettbühnen, Unerhörtes erklingt in den neu entstehenden Varietétheatern. Frauen befreien sich von Korsett und Konvention. Was für die einen Lebensfreude und Freiheit bedeutet, ist für die anderen Provokation und Tabubruch. Skandal und Erfolg liegen nah beieinander.

Die Sängerin und Cellistin Aglaja Camphausen und Sebastian Rodriguez am Klavier gehen auf eine Entdeckungsreise in die Welt der Tabus und musikalischen Grenzüberschreitungen.